P R E S S E S C H A U MEDICAL TRIBUNE 11.12.1999 (34. Jahrgang Nr. 49) Seite 18 Muß Kritik an MEDI etwa gerechtfertigt werden ? Mehr als bedenkenswertZu den Beiträgen "Einzelkämpfer haben ausgeträumt - Verunglimpfen Sie Dr. Baumgärtner nicht!" und "Dazu MT-Autor Klaus Schmidt - Kritische Worte müssen erlaubt sein" MT Nr. 45/99, S.18An MEDICAL TRIBUNE Das allzu simple Weltbild der MEDI-Anhänger, daß jeder, der nicht für MEDI in der vorliegenden Vertragsform ist, auch automatisch gegen MEDI sein muß, kommt mir im Rückblick auf geschichtliche Erfahrungen zu bekannt vor. Und gegen den geäußerten Vorwurf, für eine Spaltung der der Ärzteschaft verantwortlich zu sein, möchte ich zu bedenken geben, daß nicht derjenige, der vor einer potentiellen Gefahr warnt, auch für die Gefahr selbst verantwortlich ist. ("Wer bindet der Katze die Schelle um?") In diesem Sinne bleibt es den Ärzten, die den MEDI-Verträgen in der jetzigen Form nicht zustimmen können, unbenommen, eigene Strukturen zu schaffen, auch wenn dies der Idee einer geschlossenen Ärzteschaft entgegensteht, aber gab es diese jemals?
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