Anzeigen
 Angstambulanz - die Spezialisten nicht nur für Ärzte mit Angst
 
 

  Ärzte und Psychotherapeuten schreiben Klartext: MEDI-Report mit der "Initiative für Ehrlichkeit in der Gesundheitspolitik".

Dr. med. Jörg D. Schoenen:  Ärztegenossenschaft Schleswig-Holstein entstand ohne "Krieg und Mord"
 Medi Specials
 Medi: 115 Ärzte raus
 Berlin: Medi abgeblitzt
 KÄVNW: Bald kaputt?
 ICD-10: KÄV blamiert
 
Werner: Gelbe Karte
Lachen ist die beste MEDI-S-in: Lachen Sie mit uns.
 Perspektiven
 Bundestag: 14,5 Pf. Psychohonorar?
 Gutachten-Unfug: 24 Mio. für die Katz
 Medi-Netz: Erstzugang gefährdet
 Genial: KÄBV-Selbstzerstörung
 Plattmacher: 14 DM/Therapiestunde
  ISSN 1610-6237  Hrsg. v. Dietmar G. Luchmann, Stuttgart  Redaktion: redaktion@medi-report.de   Tel 0190-877924   Fax 0190-836015-974
  Unabhängig, neutral und objektiv  -  Das Internet-Magazin zur Förderung der Transparenz im deutschen Gesundheitsmarkt



Home + Start
Nachrichten
Brennpunkt
Die Initiative
Datenschutz
MEDI-Forum
MEDI-Reports
Medi-Verbund
Medizinrecht
Presseschau
Redaktion
Newsletter
News Archiv
noMEDI-Sign
Nutzungsrecht




 Büchersuche
 Suchbegriff

[ Nach oben ]
Washington
Grüne
Naturheilkunde
45 Minuten
Teure Arroganz
Erfolgshonorare
Eintrittsgebühr
Röntgenbilder
Akupunktur
Knochen
Hoffnung
Weiter Streit
Fit für Firma
Stammzellen
Internisten
Mehr Wasser
Emnid
"Zeitbombe"
Qualität
Ausweg
Mediziner
Wettbewerb
Kassenwechsel
Bundestag
Antibiotikum
Arztbesuch
Bestseller
Feldzug
Huber
Wo Qualm
Babys
ICD-10 Pflicht
Mindestbeitrag
BSE-Gefahr
Etikettierung
Aus dem Sack
"Yuppie-Kassen"
Kassenwahl
Einsamkeit
Dein Doktor
"Aktion Mensch"
Schwusos
Gesetzliche
Positives
Was ein Genie
Tübinger
Die Leiden
Versicherungen
Beitragserhöhung
Tumor-Hitt
Krebsfälle
Reaktion "promt"
Gründerdynamik
Männer
Geld für Deo?
Frühsommer
Rückendeckung
Rauchen tötet
Lobbyismus
"Tag der Ruhe"
Umweltbundesamt
Burnout
Wenn die Luft
Skandal
Patientenverband
Sex naturale
Mineralwasser
EuGH
Diäten
Aufgewacht
Medizin
Prozess
Kanzler-Rüge
FDP
Schwerhörigkeit
Schmerzkranke
WHO: Alarm
Zur Sicherheit
Skepsis
Niederlage
Mangel
Aktionskreis
Vorstöße
Rechtssichere
Hirnforscher
Durchbruch
Wettlauf
Berufsordnung
Mündigkeit
"Absurde Idee"
Ozonschicht
Schlaflosigkeit
Blut und Plasma
Suchtgedächtnis
Rheuma
Ernährung 2000
Essstörungen
Fischer: Mieten
Radioaktive
"Wechseljahre"
Sammelklagen
Nichtraucher
Wie werde ich
Wahn im Alltag
Streit ums Geld
Fünf Jahre
Rente mit 70
Heilfasten


Immer neugierig?
Dann machen Sie
hier MEDI-Report
zur Startseite.



P R A X I S - T I P P
Signalisieren Sie: Vertrauen ist unser wichtigstes Gut.  



MEDI-Report ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.



N A C H R I C H T E N

27.04.2000

Steigende Knochen- und Gelenkerkrankungen: wachsende Kosten sind Herausforderung

Baden-Baden (dpa) - Deutschlands Ärzte für Orthopädie sehen in der starken Zunahme von Knochen- und Gelenkerkrankungen eine globale Herausforderung. Die meisten Kosten für die Gesundheitssysteme der Industriestaaten würden durch Erkrankungen der Knochen und Gelenke verursacht, erklärte am Donnerstag der Präsident der deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie, Prof. Fritz Uwe Niethard (Aachen).

Wie im Vorfeld der am Freitag in Baden-Baden beginnenden 48. Jahrestagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden bekannt wurde, machen in Westeuropa Gelenkerkrankungen mehr als die Hälfte aller chronischen Erkrankungen bei über 65-jährigen aus. Rücken- und Kreuzschmerz seien mittlerweile die zweithäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit. Osteoporotische Knochenbrüche hätten sich in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt, hieß es.

In Deutschland werden nach Angaben des Vorstandsmitglieds des Berufsverbandes der Ärzte für Orthopädie, Siegfried Götte (Unterhaching) die Folgekosten der Erkrankungen der Bewegungs- und Haltungsorgane bereits auf etwa 44 Milliarden Mark hochgerechnet. Bis zum Jahr 2030 würden sich allein die Osteoporose-Folgekosten von derzeit jährlich rund zehn auf 20 Milliarden Mark verdoppeln.

Die im Gesundheitsreformgesetz 2000 festgeschriebene Trennung von haus- und fachärztlicher Vergütung und die politisch gewollte Zurückführung flächendeckender fachärztlicher Kompetenz tangiert nach Angaben des Verbandes vor allem die Orthopädie. Als Kompetenzfach für Erkrankungen der Haltungs- und Bewegungsorgane gerate man in die Schere zwischen dem medizinisch Notwendigen und dem Machbaren der zugestandenen Versorgung.

Nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wegen der steigenden Folgekosten dieser Erkrankungen die kommenden zehn Jahre zur Dekade der Knochen und Gelenke erklärt habe, seien die in Deutschland festgelegten Einschränkungen fachärztlicher Tätigkeit nicht nachvollziehbar, hieß es. Die angestrebte Verlagerung von Diagnostik und Therapie aus dem fachärztlichen Bereich lasse einen Qualitätsverlust in der flächendeckenden Versorgung erwarten. Nach Angaben Göttes ist die Zunahme von Fußdeformitäten und der Bereich der Osteoporose bereits eine Folge der Problematik unzureichender fachärztlicher Diagnostik. Nur durch Vorsorgeuntersuchungen bereits im Säuglingsalter, in der Pubertät und bei den 55-jährigen könne der Negativtrend gestoppt werden, hieß es.

© dpa/MEDI-Report: www.medi-report.de
 
  © 1999-2003 Redaktion MEDI-Report: Dietmar G. Luchmann, Stuttgart [www.medi-report.de]. Alle Rechte vorbehalten.
Design und Inhalt sind gesetzlich geschützt. Für gekennzeichnete Beiträge und Abbildungen Dritter liegt das Copyright und die inhaltliche Verantwortung bei den jeweiligen Autoren bzw. Institutionen, deren Meinung nicht mit jener der Redaktion MEDI-Report übereinstimmen muss. Markenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber. Jede Gewähr wird im gesetzlich zulässigen Rahmen ausgeschlossen. ISSN 1610-6237.