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N A C H R I C H T E N
25.02.2000 Legalisierung des Freitodes: Mehr Todkranke nutzen US-Gesetz zur SterbehilfeSalem (dpa) - Im US-Bundesstaat Oregon haben sich im vergangenen Jahr 27 Menschen mit ärztlich verschriebenem Gift das Leben genommen, elf mehr als im Vorjahr. Das berichtete die Gesundheitsbehörde Oregons in einem am Donnerstag veröffentlichten Artikel der Zeitschrift "New England Journal of Medicine".
In den beiden Jahren seit der Legalisierung des Freitodes mit Arzthilfe in Oregon starben insgesamt 43 Menschen an verschriebenem Gift. Komplikationen wie etwa starke Schmerzen gab es in keinem der Fälle, heißt es in dem Bericht. Allerdings sei bei drei der Selbstmörder im vergangenen Jahr der Tod erst ungewöhnlich spät eingetreten, in einem Fall sogar erst 26 Stunden nach Einnahme des Gifts.
Die strikten Regeln des weltweit einmaligen Gesetzes sehen vor, dass Todkranke mit dem Wunsch zu sterben zwei Ärzte konsultieren und eine Bedenkzeit beachten müssen. Das verschriebene Gift müssen die Patienten eigenhändig einnehmen. |